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Newsbeiträge

Eingereicht von pr_wingerter am 23. Mär 2020
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Eingereicht von pr_wingerter am 08. Apr 2020
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„Mensch, was willst du“, so steht es auf dem Hungertuch. Heute ist der Mensch dran. Sie erkennen ihn nicht? Es sind Spiegelscherben. Vor dem Original würden Sie sich selbst sehen. Denn die Frage geht nicht an irgendwen, sondern an: DICH!

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Einen weiten Weg haben wir mit unserem Hungertuch schon zurückgelegt. Begonnen hat es mit der göttlichen Farbe Blau. Sie hat uns zur Frage gebracht, was Gott eigentlich mit seiner Schöpfung vorhat. Wie hat er sich das gedacht mit der Erde, die als nächstes Platz auf unserem Hungertuch fand.

Groß hat er es sich gedacht. Das göttliche Gold – wir haben es als drittes Material auf dem Hungertuch in einem Ring angebracht – weist darauf hin, dass Gott seine Schöpfung und uns Menschen nicht allein lässt. Er ist treu und steht uns bei.

Dann kam das Haus und damit der Mensch zum ersten Mal so richtig in den Blick. Wie will er, dass das Haus der Schöpfung aussieht?

Verdeutlicht dann nochmals in der Frage der Schrift: Mensch, was willst du?

Heute nun ist der Mensch an der Reihe. Er kommt ins Bild. Sie sehen ihn nicht? Sie sehen nur eine Fläche mit weißen Feldern? Ja, genau. Aber das sind nicht einfach weiße Flächen, sondern Spiegelscherben! Könnten Sie davorstehen – was hoffentlich bald möglich ist – dann würden Sie sich selbst in unserem Hungertuch sehen!

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Sie selbst. Denn Gott stellt seine Frage, was wir mit der Schöpfung machen, nicht an die Menschheit allgemein. Er stellt sie jedem von uns. Jedem einzelnen. Jede und jeder von uns hat seine eigene Antwort zu geben. Gott hat uns schon gesagt, wie er sich das ganze vorstellt (ein Garten, ein Paradies), jetzt gilt es, ihm unsere Antwort zu geben.

Aber es sind Scherben und kein ganzer Spiegel. Man sieht sich in ihm bruchstückhaft, nicht ganz. So ist es auch mit unserer Antwort: Ich will ja schon, dass unsere Erde einem Garten gleicht, aber…

Ja, das ABER kommt ganz schnell. So sind wir innerlich zerrissen und die Scherben spiegeln uns das wider.

Beispiele? Wir wissen, es ist zu viel Plastik auf der Welt. Aber Einkaufen ohne Plastik ist umständlich und manchmal auch einfach zu teuer. Wir wissen, dass wir über unsere Verhältnisse leben. Aber einschränken fällt uns schwer.

ABER: Tun wir das, was wir tun können. Tue du das, was du kannst. Dann wird das was – mit unserer Erde.

Gott, schau auf das, was wir tun wollen. Herr, erbarme dich

Gott, versteh uns, wenn wir manchmal das tun, was wir nicht wollen. Christus, erbarme dich

Gott, bleibe bei uns mit deiner Treue in allem, was wir tun. Herr, erbarme dich

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Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
Frère Roger, Taizé

Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 08. Apr 2020
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Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.

Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt,
dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.

Wir vertrauen Dir.
Danke

Johannes Hartl
Bleiben Sie zu Hause und gesund!

 


Eingereicht von pr_wingerter am 06. Apr 2020
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Nur in der Gemeinschaft können wir überleben – in Gemeinschaft mit anderen Menschen, der Schöpfung und mit Gott. Ihn wollen wir um seinen Segen bitten, damit wir füreinander zum Segen werden können:

Lass uns Brot sein für die Hungernden.

Lass uns die Früchte der Erde gemeinsam genießen.

Lass uns belebender Trank sein für die Kraftlosen.

Lass uns gemeinsam neue Wege suchen.

Lass uns Wort sein für die Trostlosen.

Lass uns die Lasten gemeinsam tragen.

Lass uns frischer Wind sein für die Resignierten.

Dazu segne uns alle der gute Gott:
Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen

Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 05. Apr 2020
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Schrift – Zeichen der menschlichen Kultur und seiner Sonderstellung in der Welt. Die „Schrift“ ist aber auch das Wort Gottes, von den Christen in der Bibel gesammelt. Worte von Gott, die jeden persönlich ansprechen und zur Antwort herausfordern.

Mit der Schrift ist das so eine Sache. Jede und jeder von uns musste in der Schule das Schreiben lernen. Für die einen ging das einfach, andere taten sich schwer. Aber das Schreiben und die Schrift sind immer noch grundlegend, um die Welt zu verstehen. Nicht nur um die Zeitung zu lesen, auch um zu forschen, ja sogar, um einen Computer zu bedienen, braucht es die Schrift.

Die Schrift wird so zu einem Zeichen der Sonderstellung des Menschen in der Welt. Nur er konnte (bisher) Schriften entwickeln. Die ersten Hochkulturen der Welt beruhten nicht zuletzt auf der Erfindung von Schriftzeichen. Jetzt konnte man festhalten, was einer Gesellschaft wichtig war.

Es verwundert daher nicht, dass die ersten erhaltenen Schriftzeugnisse Huldigungen an die Herrscher der Länder sind und an die Gottheiten. Religiöse Erfahrungen werden schriftlich festgehalten.

Wir nennen die Bibel „Heilige Schrift“ – manchmal auch einfach abgekürzt „die Schrift“. Erfahrungen, die Menschen mit Gott gemacht haben, sind darin aufgeschrieben. Erfahrungen von Menschen, die viele Jahrtausende vor uns lebten. Erfahrungen, die aber auch heute noch tragen. Erfahrungen, an denen wir unsere eigenen Erfahrungen mit Gott deuten können. Wäre es nicht aufgeschrieben, müssten wir immer von vorne beginnen mit unserm Nachdenken über Gott.

So steht uns „die Schrift“ gegenüber. Sie fordert uns auf, zu lesen – das Gelesene zu bedenken und dann zu antworten.

„Mensch, was willst du“. Dies ist die Frage, die das Hungertuch an uns stellt. Es ist die Frage Gottes: „Ich gebe euch Leben und Tod zur Wahl“. Was wählen wir? Eine Welt, in der wir Menschen geborgen sind, die dem Garten gleicht, in den Gott uns gesetzt hat? Oder eine Welt, die unser Leben und das gesamte Leben auf dem Planeten bedroht?

Was willst du, Mensch? Ja, was wollen wir? Sie? Ich?

Der nächste Schritt des Hungertuches wird es verdeutlichen: Was will ich als gläubiger Mensch in dieser Welt – seinen Sie gespannt.

Gott, dein Wort ist eine Leuchte für unsere Füße. Herr, erbarme dich

Gott, deine Schrift will uns begleiten durch unser Leben. Christus, erbarme dich

Gott, dein Wort ist wie Licht in der Nacht. Herr, erbarme dich

Worte aus der Lesung des Palmsonntags – aus dem Buch des Propheten Jesaja:
Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger, wie eine Jüngerin. Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet.

Gott,
in diesen Tagen können wir uns nicht zum Gottesdienst treffen.
Unsere Gemeinschaft um deinen Altar vermissen wir, die bekannten Gesichter und schönen Begegnungen.
Auch das Brot können wir nicht teilen.
Aber dein Wort können wir hören. Wir können es zuhause in der Bibel lesen.
Wir können es aufnehmen und wir können antworten.
Wir sind sicher, unsere Gemeinschaft untereinander und mit dir, wird daran wachsen.
Amen

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Osterzeit St. Eli: Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 05. Apr 2020
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Gott sagt:

In das Dunkel deiner Vergangenheit
und in das Ungewisse der Zukunft
in den Segen deines Helfens
und in das Elend deiner Ohnmacht
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

In das Spiel deiner Gefühle
und in den Ernst deiner Gedanken
in den Reichtum deines Schweigens
und in die Armut deiner Sprache
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

In die Fülle deiner Aufgaben
und in die Leere deiner Geschäftigkeit
in die Vielzahl deiner Fähigkeiten
und in die Grenzen deiner Begabung
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

In das Gelingen deiner Gespräche
und in die Langeweile deines Lebens
in die Freude deines Erfolges
und in den Schmerz deines Versagens
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

In die Enge deines Alltags
und die Weite deiner Träume
in die Schwäche deines Verstandes
und in die Kräfte deines Herzens
lege ich meine Zusage: Ich bin da!

Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 05. Apr 2020
Liebe Gemeinde,
liebe Mitchristen,

hier eine Information aus der Pfarrei:
Kaplan Heinke hat ein Impuls-Heft zusammengestellt als Begleitung durch die kommenden Feiertage.
Die Beiträge finden Sie in dem folgenden PDF: Impulse-Heft

Mit unserem Osterzeit-Blog geht es wie gewohnt heute Abend weiter...

 


Eingereicht von pr_wingerter am 04. Apr 2020
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Im Schöpfungshaus wohnen

Bei sich selbst zu Hause sein
verwurzelt in der Schöpfung
sich erinnernd
achtsam mit sich selbst
mitfühlend mit anderen
wachsen und reifen können

Eingebunden im Schöpfungskreis
ermutigt zum Aufstand
für die Würde aller Menschen
für das Recht auf Nahrung
für Klimagerechtigkeit
für unsere Mitgeschöpfe:
Tiere und Pflanzen

Dankbar und verantwortungsvoll
miteinander im Schöpfungshaus
deinen Segen feiern

Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 03. Apr 2020
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Auf unserem Hungertuch erscheint nun ein goldenes Haus: an einer Ecke offen, noch nicht fertig gebaut.
Es ist das Haus der Menschen.
Geborgen in der Treue Gottes können wir Menschen es fertig bauen – können ein Menschenhaus entstehen lassen, dass sich einfügt in die Schöpfung Gottes.

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Vor der Corona-Krise hätte ich meine Gedanken so begonnen:

Das Haus steht für Geborgenheit. In unseren vier Wänden fühlen wir uns sicher und fühlen uns wohl. Das Haus ist uns ein Stück Heimat. Ob klein oder groß, Eigentum oder Miete: Jeder Mensch möchte sich ein schönes Zuhause schaffen.

Das Haus hat aber auch Türen und Fenster. Es ist offen nach außen. So ist neben der Geborgenheit auch das Einladende eines Hauses wichtig. „Komm herein, sei in meinen vier Wänden willkommen.“

In der Corona-Krise aber sind die Gedanken zum Haus andere. Wir erleben das Haus anders. Es ist nicht Geborgenheit, sondern Schutz – zu Hause bleiben in den eigenen vier Wänden ohne Gäste. Dadurch wird es aber auch für viele zu einem engen Zuhause. Die Decke fällt einem auf den Kopf, Einsamkeit macht sich breit. In manchen Häusern nimmt die Gewalt zu. Wir sehnen uns danach, wieder nach draußen gehen zu können. Wir sehnen uns danach, andere wieder zu uns einladen zu können.

Trotzdem: Das Haus unseres Hungertuches ist und bleibt golden. Es steht so für das Haus der Welt. Und es ist umfasst vom goldenen Ring Gottes. Seine Treue zu uns bleibt. Er steht zu uns gerade in diesen Zeiten.

An der rechten Seite fehlt etwas am Haus. Es ist noch nicht fertig gebaut. Meine Frage ist, ob wir nach der Corona-Krise unser Haus der Schöpfung wohl anders weiterbauen. Ich bin gespannt…

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Guter und treuer Gott,

- lass uns in unseren vier Wänden Geborgenheit und Schutz erleben

- lass uns in unseren Wänden Fantasie entwickeln gegen Langeweile und Einsamkeit

- lass uns in unseren vier Wänden gut miteinander leben, so dass jede und jeder zu seinem Recht kommt

- lass uns in unseren vier Wänden an dich, du treuer Gott denken, auch wenn wir nicht zusammenkommen können in deinem Haus
Amen.

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Gehen Sie in einem Moment der Ruhe in sich. Denken Sie an den einen oder die andere und greifen Sie doch einmal zum Telefonhörer. Rufen Sie jemanden aus der Gemeinde an. Machen Sie den Anfang. Wir sind überzeugt: am anderen Ende der Leitung freut sich sicher jemand.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 02. Apr 2020
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und hören das Taizé-Lied Behüte mich Gott  link bitte anklicken!

Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 31. Mär 2020
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Vor wenigen Tagen wurde in der Zeitung „Die Zeit“ ein Bericht von Iulian Urban veröffentlicht.
Iulian Urban ist 38 Jahre alt und Arzt in der Lombardei (Italien): …

Audiodatei ...  link bitte anklicken!

Vor dem Hintergrund dieses Berichtes wünschen wir Ihnen um so eindringlicher:
Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 31. Mär 2020
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Eingereicht von pr_wingerter am 29. Mär 2020
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Gott lässt dich nicht allein,
du darfst auf ihn hoffen.
Gott lässt dich nicht allein,
du darfst zu ihm beten.
Gott lässt dich nicht allein,
du darfst ihm vertrauen.
Gott lässt dich nicht allein,
du darfst mit ihm leben.
Gott lässt dich nicht allein,
du darfst mit seinem Segen rechnen.
Gott lässt dich nicht allein,
du darfst anderen Segen zusprechen.


Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 29. Mär 2020
Liebe Gemeinde, liebe Mitchristen,

unser Hungertuch hat sich wieder verändert. Ein glänzender goldener Ring ist dazugekommen. Nach dem Blau des Wassers und dem Braun der Erde, nun also Gold.

Gold – auf der einen Seite ein wertvolles Metall, wertbeständig und für viele sehr faszinierend. Nicht umsonst werden Ausstellungen zum Gold der Maya oder zum Gold der Hethiter zu erfolgreichen Ausstellungen.

Gold – auf der anderen Seite ein Stoff, der für viel Leid gesorgt hat. Nicht nur damals, als die Eroberer in Mexiko vor lauter Goldgier die dort lebenden Menschen abschlachteten, sondern auch heute noch. Goldminen gehören zu den unsozialsten und gefährlichsten Arbeitsplätzen.

Gold – aber auch eine göttliche Farbe. Sie drückt Gottes Herrlichkeit aus.

Golden ist der Ring.

Auch der Ring ist ein Zeichen für Gott.

Ein Zeichen für seine Unendlichkeit – ist er doch ohne Anfang und Ende.

Auf der Erde angebracht, steht er dafür, dass Gott sich an seine Zusage für die Erde hält. Er wendet sich ihr zu, steht uns bei – selbst, wenn wir unsere eigene Lebenswelt so schäbig behandeln.


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Gott, auch wenn wir ihn oft nicht sehen, so erstrahlt dein Glanz doch noch immer über deiner Schöpfung – Herr, erbarme dich.

Gott, in deiner Unendlichkeit sind Himmel und Erde geborgen. – Christus, erbarme dich.

Gott, in der Schönheit deiner Schöpfung lässt du uns deine Schönheit sehen. – Herr, erbarme dich.

Wir begegnen Menschen, die ausgegrenzt werden. Dein Sohn ist für alle Menschen gestorben. Keiner wurde ausgegrenzt.

Wir wissen von Menschen, die ausgebeutet werden. Sie schuften den ganzen Tag für einen Hungerlohn – nicht selten dafür, dass wir unsere Bedürfnisse stillen können. Dein Sohn hat sich lieber selbst ausbeuten lassen, anstatt auszubeuten.

Wir begegnen immer mehr Menschen, die andere hassen – wegen ihrer Religion, wegen ihrer Hautfarbe, wegen ihrer Lebensweise. Dein Sohn hat gesagt: Gegen Hass hilft nur bedingungslose Liebe.

Wir wissen von Menschen, die in Kriegen auf der ganzen Welt ihr Leben lassen müssen. Ihr gewaltsamer Tod gehört auch zu den Dingen unter uns Menschen, die du so nicht gewollt hast. Dein Sohn starb auch eines solch gewaltsamen Todes, um die Gewalt der Menschen zu besiegen.

Wir begegnen Menschen, die um einen lieben Menschen trauern. Der goldene Ring zeigt die Unendlichkeit Gottes, in die die Verstorbenen nun aufgenommen sind. In Christus haben sie nun ewigen Frieden.

Gott, auf deine Liebe vertrauen wir, Amen

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Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 29. Mär 2020
Wir zünden eine Kerze an ...  link bitte anklicken!
und hören dazu die sechste Strophe "Von guten Mächten"  link bitte anklicken!

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang,
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Von gute Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jede neuen Tag.


Dies war die erste Woche, in der wir Sie in dieser Form begleiten durften.
Morgen geht es um 11 Uhr mit unserem "Hungertuch" weiter.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 28. Mär 2020
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und hören dazu die fünfte Strophe "Von guten Mächten"  link bitte anklicken!


Lass warm und hell die Kerzen heute flammen
Die du in unsre Dunkelheit gebracht
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.


Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 27. Mär 2020
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und hören dazu die erste Strophe "Von guten Mächten"  link bitte anklicken!

einem Text, den Dietrich Bonhoeffer in Gefangenschaft geschrieben hat.


Von guten Mächten treu und still umgeben
Behütet und getröstet wunderbar
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.



Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 26. Mär 2020
Liebe Gemeinde, liebe Mitchristen,

unser Hungertuch entsteht - Schritt für Schritt.
Bisher war nur Blau zu sehen. Blau wie das Wasser und der Himmel. Blau als göttliche Farbe, die erkennen lässt, wie sich Gott das mit der Schöpfung vorgestellt hat.

Heute nun sehen Sie an einigen Stellen Erde auf dem Bild.

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Erde - auf ihr stehen wir, von ihr leben wir. Sie ist der Lebensraum des Menschen. Auf der Erde richtet er sich ein. So wird ein Flecken Erde zu einem Stück Heimat für den Menschen. „Mutter Erde“ sagen wir. Heimatliche Erde ist für alle etwas Besonderes, die ihre Heimat verlassen mussten. Auf der Erde wächst aber auch das, was der Mensch zum Leben braucht - Lebensort Erde.

Allerdings sieht die Erde nicht mehr überall so aus, als ob wir Menschen auf sie angewiesen wären. Sie sieht nicht mehr so aus, wie sich Gott das wohl gedacht hat.

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Doch nicht jede Erde ist gleich.

Da ist zum einen Blumenerde. In ihr wachsen Pflanzen besonders gut. In dieser Handvoll Erde leben bis zu 10 Millionen kleiner Tiere. Lass uns staunen, o Gott.

Dann gibt es Erde aus dem Wald. Dort wachsen die Bäume, die so wichtig sind für das Klima unserer Erde. Die Walderde hat einen ganz eigenen Geruch. Lass uns aufatmen, o Gott.

Dann haben wir Erde, die es nicht in Pirmasens gibt. Erde, die aus der Heimat ist. Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, tragen sie im Herzen. Lass uns ihnen beistehen, o Gott.

Es gibt ausgetrocknete Erde. Leblos erscheint sie. Aber auch in ihr ist Leben. Wasser kann sie zum Blühen bringen. Aber wir verschwenden das Wasser. Lass uns hoffen, o Gott.

Denken wir auch an Friedhofserde. Menschen finden in der Erde ihre letzte Ruhe. „Aus Erde bist du und zu Erde wirst du wieder werden.“ Heimat in der Erde, Heimat bei Gott. Lass uns ihrer gedenken, o Gott.

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Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

 


Eingereicht von pr_wingerter am 25. Mär 2020
Liebe Gemeinde, liebe Mitchristen,

Menschen auf der ganzen Welt zünden mittlerweile, wenn die Dunkelheit hereinbricht, eine Kerze an
und stellen sie ins Fenster als Zeichen der Verbundenheit in dieser schweren Zeit.

Wir möchten Sie alle einladen, heute Abend um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und sie sichtbar
in ein Fenster zu stellen. (24.03.2020)

Sie soll ein Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht sein. Mit dieser Kerze zeigen wir, dass wir an all jene denken, die allein sind, die besorgt sind um ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Liebsten. Sie soll aber auch als Trost dienen, für all jene Menschen, die Angehörige und Freunde verloren haben.

Wir zünden eine Kerze an ...

- für alle Bewohnerinnen und Bewohner in den Altenheimen, die keinen Besuch von ihren geliebten Menschen erhalten können

- für alle Erkrankten, damit sie die Stärke haben, wieder gesund zu werden

- für alle Einsatzkräfte, die in diesen Tagen an ihre Grenzen gehen

- für das Personal der Intensivstationen, die mit allen Kräften um das Wohlergehen der Patienten kämpfen

- für alle Entscheidungsträger in unserem Land, die in diesen Tagen schwierige Entscheidungen treffen müssen

- für die Unternehmerinnen und Unternehmer, die durch diese Krise schwere finanzielle Verluste hinnehmen müssen

- für all jene, die in dieser Krise ihren Arbeitsplatz verloren haben, oder die fürchten, ihn zu verlieren

- für all jene, die unter der Einsamkeit der Isolation leiden

Gott unser Vater, sei auch in diesen schweren Stunden bei uns. Amen

Wir freuen uns, wenn Sie uns ein Bild von Ihrer Kerze am Fenster schicken.

Bleiben Sie zu Hause und gesund!
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

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Eingereicht von pr_wingerter am 23. Mär 2020
Liebe Gemeinde,
liebe Mitchristen,

aufgrund der aktuellen Situation in unserem Land und in der ganzen Welt, ist das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten auf unbestimmte Zeit nicht mehr möglich. Um Sie aber trotzdem in der Fastenzeit, während der Osterfeiertage und – wenn nötig – darüber hinaus zu begleiten, haben wir diesen Info-Kanal eingerichtet.
Wir möchten Ihnen dadurch die Möglichkeit geben, auch in diesen schweren Zeiten ein wenig das Gefühl von kirchlicher Gemeinschaft und Verbundenheit zu erfahren.
Wenn Sie Fragen haben, dürfen Sie uns gerne über diesen Kanal kontaktieren. Bitte beachten Sie, dass die ersten Texte entstanden sind, als die Corona-Krise noch nicht so weit fortgeschritten war.

Wir freuen uns, dass wir Sie durch die nächste Zeit begleiten dürfen.
Ihr Gemeindeausschuss
St. Elisabeth

Wie fing das mit der Fastenzeit 2020 in St. Elisabeth eigentlich an?

Bereits im Januar trafen sich einige Mitglieder des Gemeindeausschusses, um die Aktivitäten in der Fastenzeit zu planen. „Wie wäre es mal wieder mit einem Hungertuch?“, diese Überlegung stand früh im Raum. Dann kam der Vorschlag: „Wir könnten ja selbst ein Hungertuch gestalten!“ Die spontane Begeisterung hielt sich zwar in Grenzen, aber manchmal muss man sich von einer guten Idee eben erst anstecken lassen.

Und so nahm das Projekt seinen Lauf …

Die Leinwand, auf der das Hungertuch entstehen sollte, war allerdings zu groß für einen normalen PKW-Kofferraum – also wurde sie kurzerhand per LKW angeliefert. Bevor es am ersten Fastensonntag losgehen konnte, bekam das Hungertuch seinen blauen Grund.

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Noch ist ja nicht viel zu sehen auf dem Hungertuch. Einfach nur blau.

So wenig ist das nicht. Blau ist eine besondere Farbe. Der blaue Planet. So nennt man unsere Erde. Aus dem Weltall gesehen, erscheint sie ganz blau, weil sie aus so viel Wasser besteht.
Blau ist aber auch die Farbe des Himmels. Und da wir mit dem Himmel auch Gott in Verbindung bringen, ist blau auch eine göttliche Farbe.
Dann ist ja doch schon ziemlich viel auf dem Bild:
Unsere Erde und Gott. Fehlen eigentlich nur noch die Lebewesen – der Mensch vor allem. Vielleicht ist es ganz gut, wenn man uns Menschen erst mal außen vorlässt. Da können wir uns überlegen, wie Gott das mit seiner Schöpfung eigentlich gemeint hat. Da ist das Wasser noch sauber. Kein Kleinplastik in den Weltmeeren. Keine Erwärmung der Meere. Lebensraum für alle Arten.
Und der Mensch? Wo ist sein Platz? Noch ist er nicht da – auf unserem Hungertuch. Aber er wird kommen. Doch das dauert tatsächlich noch etwas. Erstmal muss sein Lebensraum gestaltet werden.

Gott setzte den Menschen in einen Garten.

Ein Garten ist ein idyllisches Bild. Ruhe und Schönheit und ein umweltschonender Umgang schwingen im Bild des Gartens mit. So hat sich Gott den Menschen in der Welt vorgestellt. Nicht als Zerstörer, sondern ein pflegender Umgang mit der Welt.
Aber die Lesung sagt auch, dass der Mensch das nicht kapiert hat. Übrigens bis heute nicht. Jeden Freitag gehen Kinder und Jugendliche auf die Straße, um es laut zu sagen: „So geht es nicht! So können wir nicht weiter mit der Erde umgehen!“ Aber passiert etwas? Die eigenen Lebensgewohnheiten sind halt schwer zu ändern. Wir haben uns Dinge angewöhnt und halten sie für selbstverständlich. Die eigene Bequemlichkeit ist meistens stärker als die Einsicht, dass ich etwas anders machen müsste: Ich könnte mit dem Bus fahren. Da brauche ich aber doppelt so lang wie mit dem Auto. Und laufen muss ich dann auch noch. So ähnlich kommt das doch bei vielen von uns vor. Und das Nachsehen hat die Umwelt, die Schöpfung Gottes.
Da könnte die Fastenzeit gerade recht kommen. Sie lädt zum Innehalten ein. Sie lädt dazu ein, mal etwas anders zu machen. Auch wenn es unbequem ist. Nicht gleich das ganze Leben ändern, aber einen Aspekt. Mehr Bus fahren, Plastikmüll vermeiden, weniger Fleisch. Dann kann die Schöpfung aufatmen, bekommt wieder Luft, kommt sozusagen wieder ins Blaue.

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Gott,
du schenkst uns die vierzig Tage der Fastenzeit, um einen Lebensstil einzuüben, der dazu führen kann, dass deine Schöpfung bewahrt wird.

Lass uns unsere Bequemlichkeit überwinden, damit wir erste und vielleicht auch nur kleine Schritte tun, um die Schöpfung aufatmen zu lassen.

Lass uns die richtigen politischen Schritte tun, damit unsere Erde nicht durch den Klimawandel zerstört wird.

Lass uns forschen, damit wir Entwicklungen rechtzeitig vorhersehen und dagegen steuern können.

Lass uns an die Menschen denken, die vom Klimawandel als erstes betroffen sind: Die Bewohner der Inseln in der Südsee, den Opfern von Umweltkatastrophen wie Feuer und Sturm.

Lass uns als Gemeinde daran arbeiten, dass wir auch in unserem Glaubensleben die Schöpfung nicht aus dem Blick verlieren und Schritte für ihre Bewahrung gehen.

Lass unsere Verstorbenen bei dir schon die neue Schöpfung genießen, in der alle Not und alles Leid vergangen sind.

So wollen wir versuchen, Schritte zu tun, um die Welt und deine Schöpfung zu bewahren. Sei du als Ansporn, Begleiter und Helfer bei uns. Darum bitten wir dich mit Jesus und dem Heiligen Geist, Amen.

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Das war unser erster Beitrag auf diesem "Kanal".
Weiter geht es im Laufe der Woche.
Bleiben Sie zu Hause und gesund!